BTHG + Sozialräumliche Anforderungen an Dienste und Einrichtungen (3 Tage)

Die größten sozialpolitischen Reformen und gesellschaftlichen Veränderungen, insbesondere für Menschen mit Behinderung oder Pflegebedürftigen mit ihren Angehörigen, werden mit neuen gesetzlichen Grundlagen aus BRK, BTHG, PSG, … angestoßen.

Ihre sozialraumorientierte Schwerpunktsetzung führt dabei zum Systemwechsel, zu einer geänderten Professionalität in andersartig ausgerichteten quartiersnahen Diensten, zu neuen Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten bei allen Beteiligten. Ein „Mehr“ an Selbstbestimmung, Aktivierung, Mitverantwortung, gesellschaftliche Teilhabe, Nachbarschaftssorge, Bürgerschaftliches Engagement, Personen- und Ressourcenorientierung, Regionalisierung, Vernetzung usw. fordern grundlegendes Umdenken und Handeln. Qualität und Wirkung sozialer Arbeit haben sich an sozialräumlichen Kriterien auszurichten.

Obschon wir schon eine ganze Weile auf dem Weg sind, ist dieser Schritt noch unvorstellbar groß: Zum einen arbeiten wir schon an der sozialen Entwicklung unserer inklusiven Gesellschaft. Zum anderen spüren wir nun deutlich die Steuerungskraft der komplexen gesetzlichen Veränderungen, welche die angestrebten sozialen Prozesse hin zu einer inklusiven Gemeinschaft antreiben, unterstützen und dynamisieren sollen.

Inhalte:

  • die wichtigsten gesetzliche Grundlagen aus BRK, NAP, BTHG, RBEG, PSG II + III, Länderrecht NRW
  • voraussichtlicher Zeitplan
  • Zusammenspiel von:
    – Teilhabe + Pflege (Sorge)
    – MDK-Gutachten + Gesamt- bzw. Teilhabeplan
    – medizinische Rehabilitation + soziale Teilhabe + Teilhabe an Arbeit + Bildung
  • besondere Chance: „Angebote zur „Unterstützung im Alltag“
  • Sozialraumorientierung im Rahmen der Reformen – Bedeutung für:
    – Betroffene, Angehörige, Nachbarn, Bürger
    – Länder + Kommunen (Kosten, Struktur, Kultur, Rolle)
    – Fachkräfte (Aufgaben, Rolle)
    – Leistungsanbieter (Struktur, Kultur: Rahmenbedingungen, Entwicklung, Steuerung, Vernetzung)
  • praktische Umsetzung: Grundlagen der Theorien und Methoden der Sozialraumorientierung

Zielgruppe:
Mitarbeiter und Interessierte aus Eingliederungshilfe, Psychiatrie, …