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„Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45b SGB XI“ konzeptionieren und finanzieren Dienste teilhabeorientiert verändern und entwickeln (2–3 Tage)

Zur Finanzierung von „Angeboten zur Unterstützung im Alltag“ (ehem. niedrigschwellige Entlastungs- und Betreuungsangebote) erhalten alle Leistungsberechtigten mit einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung flexibel einsetzbare Mittel aus der Pflegekasse. 

Durch gesetzliche Änderungen, insbesondere im Rahmen der Assistenzleistungen nach §§ 78, § 113 SGB IX / BTHG, gewinnen „Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45b SGB XI“ eine zentrale „Teilhabe-Bedeutung“ für Leistungsberechtigte, Leistungserbringer und Kommunen.
Mit den Pflegestärkungsgesetzen wurden Anerkennungsverfahren, Auflagen, Zuständigkeiten etc. umgestaltet. Leistungsanbieter stehen derzeit einer komplexen, für sie kaum überschaubaren Informationsflut gegenüber.

Hierzu will das Seminar Orientierung und gleichzeitig die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch geben.

Inhalte des Seminars:

1. Leistungsberechtigte:

  • Ansprüche der Leistungsberechtigten ab 2017
  • Angebotsformen, Kosten, Verträge

 

2. Dienste entwickeln:

  • Aktuelle Situation, Schwerpunkt: Notwendigkeit der Weiterentwicklung bestehender Dienste
  • Anerkennungsverfahren: Anerkennung bestehender Dienste
  • Angebotstransparenz, Öffentlichkeitsarbeit
  • integrierte Versorgungsstrukturen
  • Qualitätssicherung + Schulungskonzepte für Ehrenamtliche, Geringqualifizierte, Fachkräfte
  • Anleitung: neue Rolle der Fachkräfte
  • sinnstiftende Formen der Zusammenarbeit: Ehrenamtliche, Geringqualifizierte, Fachkräfte

 

2.1. Dienste mit bürgerschaftlich Engagierten

  • strategisches Freiwilligenmanagement
  • Fundraising

 

2.2. Gewerbliche Dienste

  • Serviceangebote für haushaltsnahe Dienstleistungen
  • flankierende und assistierende Unterstützung

 

2.3. Dienste als Inklusionsbetriebe:

  • gesetzliche Grundlagen
  • sozialräumliche Ausgestaltung
  • Personalstruktur, Kooperation, Überleitung auf 1. Arbeitsmarkt
  • Förderprogramme

 

Zielgruppe:
Fach- und Führungskräfte von Betreuungsdiensten, Interessierte

Methoden:
Input, Beispiele aus der Praxis, fachlicher Austausch, Netzwerken

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