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Neue Wohnformen – konzeptionelle und strukturelle Konsequenzen (2 Tage)

„Neue oder besondere Wohnformen“, die der eigenen Häuslichkeit nahe kommen, nehmen u.a. mit dem Bundesteilhabegesetz einen immer wichtigeren Stellenwert für Bewohner, begleitende Dienste, Vermieter, Sozialräume bzw. Quartiere oder Kostenträger ein. Sie stehen für gemeinschaftliches Wohnen, für (ehemalige) stationäre Einrichtungen oder für alternative Wohnformen mit anbieter- oder selbstorganisierter Prägung. Menschen mit und/oder ohne Behinderung bzw. Pflegebedürftigkeit finden im gemeinschaftlichen Wohnen und Leben gegenseitigen Rückhalt, selbstbestimmte Einflussnahme und tragen Entscheidungs- und Mitverantwortung für sich und den Mitbewohner. Sie erhalten mehr oder weniger intensive Betreuungs- und Pflegeleistungen durch Fachkräfte, Nichtfachkräfte, pflegende Angehörige, Nachbarn oder Freiwillige. Durch die gemeinsame Inanspruchnahme von Hilfen lassen sich hilfreiche, kreative oder effektive Lösungen gestalten.

Diese Seminar gibt

  • Aktuelle und zukünftige Situation
  • gesetzliche Grundlagen – konzeptionelle und strukturelle Konsequenzen
  • besondere Wohnformen – ein Überblick
  • Herausforderungen, Chancen und Risiken
  • begleitende Unterstützung - Status und Rolle des Betreuungsdienstes
  • (Re-)Finanzierung, Wirtschaftlichkeit
  • Konzepte und Verträge
  • Personen- und Ressourcenorientierung, Qualität von Versorgung und Begleitung,
  • Personelle Aspekte, Kooperationspartner, regionale und sozialräumliche Aspekte

 

Zielgruppe:
Fach- und Führungskräfte, Multiplikatoren aus Eingliederungshilfe, Psychiatrie und Pflege

Methoden:
Input, Beispiele aus der Praxis, fachlicher Austausch, Netzwerken

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